Braucht eine Hüpfburg Strom? Verbrauch & Anschluss
Ja – eine Hüpfburg braucht Strom, weil das Gebläse dauerhaft laufen muss, solange gespielt wird.
Der Anschluss ist bei Miet-Hüpfburgen in der Regel 220–230 V (normaler Hausstrom).
Wie hoch der Verbrauch ist, hängt vom Gebläse-Modell ab (steht am Typenschild).
Tipp von Schneider Funworld:Schneider Funworld ist Hüpfburgvermieter in Versmold und liefert im Umkreis von ca. 30 km
(u. a. Gütersloh, Warendorf, Osnabrück-Land).
Kurzantwort:
Wichtigster Punkt:Das Gebläse muss dauerhaft laufen – ohne Strom wird die Burg weich: sofort Pause.
Tipp von Schneider Funworld: Anschluss ist meist 220–230 V Hausstrom (keine Starkstrom-Steckdose nötig).
Tipp von Schneider Funworld: Verbrauch steht am Gebläse-Typenschild (W/kW). Handbuch nennt oft 230V/50Hz + Typ (z. B. „FF 1.5-230-50-EU“).
Tipp von Schneider Funworld: Formel: kWh = kW × Stunden → Kosten = kWh × kWh-Preis.
Tipp von Schneider Funworld: Kabeltrommel immer komplett abrollen & Outdoor-Kabel nutzen.
Tipp von Schneider Funworld: Qualität: Profi-Hüpfburgen orientieren sich an DIN EN 14960 – aber Herstellerangaben sind maßgeblich.
Für die meisten Miet-Hüpfburgen reicht eine normale Haushaltssteckdose (220–230 V).
Entscheidend ist, dass der Strom stabil anliegt – denn:
Das Gebläse hält die Hüpfburg dauerhaft unter Druck.
Normale Steckdose
220–230 V, typischer Hausstrom. Ideal: eigener Stromkreis (nicht gemeinsam mit Kaffeemaschine/Heizlüfter).
Dauerbetrieb
Das Gebläse läuft die ganze Spielzeit. Wird die Burg weicher: sofort Pause (Kinder runter) & Anschluss prüfen.
Leistung prüfen
Der Verbrauch steht am Gebläse-Typenschild (W/kW).
Handbuch/Typ kann z. B. „FF 1.5-230-50-EU“ heißen (230V/50Hz) – der Leistungswert steht zuverlässig am Typenschild.
Qualitäts-Hinweis: Profi-Hüpfburgen orientieren sich häufig an DIN EN 14960.
Für Anschluss/Elektrik gilt trotzdem immer: Herstellerangaben sind maßgeblich (Gebläse, Kabel, Schutzmaßnahmen).
⚠️
Wichtig: Bitte keine „wackelige“ Mehrfachsteckdosen-Kette bauen.
Wenn ein Stecker warm wird oder die Burg sichtbar weicher wird: Nutzung stoppen und Anschluss prüfen.
Verbrauch & Stromkosten: So rechnest du es in 10 Sekunden
Der Stromverbrauch hängt vom Gebläse ab. Du findest den Wert als Watt (W) oder Kilowatt (kW) am Typenschild.
Die Rechnung ist immer gleich:
↔️Tipp: Auf dem Handy kannst du diese Tabelle seitlich wischen.
Gebläse-Leistung (Beispiel)
Spielzeit
Verbrauch
So rechnest du’s
1.000 W (= 1,0 kW)
4 Stunden
4,0 kWh
1,0 × 4 = 4,0 kWh
1.200 W (= 1,2 kW)
6 Stunden
7,2 kWh
1,2 × 6 = 7,2 kWh
1.500 W (= 1,5 kW)
8 Stunden
12,0 kWh
1,5 × 8 = 12,0 kWh
Praxis-Tipp: Wenn du den genauen Wert nicht kennst, schau direkt am Gebläse: dort steht die Leistung als W/kW.
Viele Profi-Modelle (Orientierung DIN EN 14960) haben klare Typenschilder – aber:
Herstellerangaben sind maßgeblich.
Verlängerungskabel: Die häufigste Fehlerquelle (und wie du’s richtig machst)
Viele Probleme kommen nicht von der Hüpfburg, sondern vom Kabel:
zu dünn, zu lang, aufgerollt oder nass. So bleibt der Anschluss sicher und stabil.
↔️Tipp: Auf dem Handy kannst du diese Tabelle seitlich wischen.
Check
Warum wichtig?
Best Practice
Kabel komplett abrollen
Aufgerollte Trommeln werden warm, Spannung kann einbrechen.
3 Praxisfälle aus der Vermietung (die 90% der Strom-Probleme erklären)
Das meiste geht nicht „wegen der Hüpfburg“ schief, sondern wegen Anschluss/Setup.
Hier sind typische Situationen aus Einsätzen rund um Versmold, Gütersloh, Warendorf und Osnabrück-Land.
Praxisfall #1: Kabeltrommel halb aufgerollt
Typischer Fehler: Trommel bleibt halb aufgerollt → wird warm, Spannung fällt ab, Gebläse wird schwächer.
Lösung: Trommel immer vollständig abrollen & Steckverbindung trocken platzieren.
Praxisfall #2: „Noch eben“ Kaffeemaschine + Heizlüfter am selben Kreis
Wenn mehrere starke Verbraucher am gleichen Stromkreis hängen, fliegt die Sicherung oder der FI löst aus.
Lösung: Hüpfburg möglichst auf einen eigenen Stromkreis – Zusatzgeräte getrennt betreiben.
Praxisfall #3: Generator ohne Reserve (oder Eco-Modus)
Generator läuft „auf Kante“ oder regelt im Eco-Modus → Spannung schwankt → Burg wird weicher.
Lösung: Generator mit Reserve wählen & stabilen Betrieb sicherstellen (Herstellerangaben beachten).
Lokaler Mini-Case: Beim Schützenfest in Versmold war die Steckdose weit weg – mit komplett abgerollter Outdoor-Trommel lief alles stabil.
Bei einer Kita-Veranstaltung in Gütersloh hat ein Heizlüfter am gleichen Kreis die Sicherung ausgelöst – nach Umstecken war das Problem sofort weg.
Normen-Hinweis: Profi-Hüpfburgen orientieren sich oft an DIN EN 14960.
Für Betrieb/Elektrik gilt trotzdem immer: Herstellerangaben sind maßgeblich.
FI/RCD & Sicherheit: So bleibt’s stressfrei
Vermieter-Erfahrung: Wenn Strom „zickt“, liegt’s fast immer an Kabel/Steckverbindung oder an einem
überlasteten Stromkreis – nicht an der Hüpfburg.
FI/RCD nutzen
Ideal ist ein Schutzschalter (FI/RCD) am Stromkreis. Das erhöht die Sicherheit – gerade draußen.
Steckverbindungen trocken halten
Stecker nicht im Gras „vergraben“. Lieber erhöht/geschützt platzieren.
Keine Zusatzgeräte am gleichen Kreis
Heizlüfter, Wasserkocher, Kaffeemaschine etc. können Sicherungen auslösen → lieber getrennt betreiben.
Wenn die Burg weicher wird: sofort Pause
Druckverlust bedeutet: Kinder runter, Anschluss prüfen, erst dann wieder starten.
⚠️
Wetter-Hinweis: Bei Regen/Unsicherheit gilt: Betrieb stoppen und alles trocken/sicher prüfen.
Windcheck für Versmold: Wenn Wind zunimmt, bitte erst den
Regen & Wind-Guide
checken.
Geht das auch ohne Steckdose? (Generator / Eventlocation)
Grundsätzlich ja – wenn der Generator stabilen Strom liefert und zur Gebläse-Leistung passt.
Wichtig ist: Das Gebläse braucht dauerhaft Strom – „kurz mal“ geht nicht.
Wichtig: Bitte immer nach Herstellerangaben arbeiten (Gebläse/Generator).
Leistung passend wählen
Generator nicht „auf Kante“ betreiben. Plane Reserve ein.
Die Gebläse-Leistung steht am Typenschild.
Ruhig & stabil
Schwankungen sind schlecht. Stabiler Betrieb = stabile Burg.
Platzierung
Generator so stellen, dass Abgase/Lärm nicht stören und Kabel sicher geführt werden.
Du willst’s einfach sicher planen?
Wir sagen dir kurz, was für deinen Standort passt – inkl. Anschluss-Check.
Ja. Das Gebläse muss dauerhaft laufen, solange die Hüpfburg genutzt wird. Ohne Gebläse wird die Burg weicher –
dann gilt: Nutzung stoppen und Anschluss prüfen.
Reicht eine normale Steckdose (230V)?
In der Regel ja: 220–230 V (normaler Hausstrom) reicht meist aus.
Wichtig ist ein stabiler Anschluss und dass nicht gleichzeitig starke Verbraucher am gleichen Stromkreis hängen.
Wie viel Strom verbraucht eine Hüpfburg pro Stunde?
Das hängt vom Gebläse ab. Den genauen Wert findest du am Typenschild (W/kW).
Rechnen kannst du immer so: kWh = kW × Stunden.
Warum muss das Kabel komplett abgerollt werden?
Aufgerollte Kabeltrommeln können warm werden und die Stromversorgung kann instabiler werden.
Darum: immer vollständig abrollen.
Kann ich die Hüpfburg an einem Generator betreiben?
Grundsätzlich ja – wenn der Generator stabilen Strom liefert und zur Gebläse-Leistung passt.
Wichtig: Nicht „auf Kante“ planen und immer nach Herstellerangaben betreiben.
Ist DIN EN 14960 beim Thema Strom wichtig?
Indirekt: DIN EN 14960 ist ein Qualitäts-/Sicherheitsmerkmal für Profi-Hüpfburgen.
Für den Betrieb gilt trotzdem: Herstellerangaben sind maßgeblich (Gebläse, Schutzschalter, Kabel).
Was mache ich, wenn die Hüpfburg plötzlich weicher wird?
Sofort Pause, Kinder runter, Anschluss prüfen: Stecker fest? Kabel beschädigt? Trommel abgerollt?
Danach erst wieder starten. Bei Unsicherheit:
kurz melden.
Dein Hüpfburg-Profi in Versmold
Sebastian Schneider
Fachvermieter · 10+ Jahre Vermietpraxis · Schneider Funworld
Dieser Ratgeber basiert auf echter Praxis aus Einsätzen rund um Versmold (Kreis Gütersloh) –
inkl. typischer Kabel-/Stromkreis-Fehler, Generator-Setups und Sicherheits-Tipps.
Ziel: stabiler Betrieb & entspannte Party.